24 Juni 2026
Hamburg gab seinem jüngsten Wahrzeichen schon vor der Eröffnung einen Spitznamen. Das sagt einiges darüber aus, wie diese Stadt über ihre Bauwerke spricht. „Elphi“ nennen sie hier alle - mit einer Vertrautheit, die sonst eher alten Freunden gilt als einem Konzerthaus, das ein Jahrzehnt lang vor allem mit negativen Schlagzeilen in der Lokalpresse stand. Fragt man heute in Hamburg nach der Elbphilharmonie, klingt der Ton jedoch ganz anders: vor allem stolz und durchaus erleichtert.
Wer im Fraser Suites Hamburg übernachtet, erreicht die Elbphilharmonie so bequem, dass sie Teil eines Abends wird und nicht zum eigenen Ausflugsziel werden muss. Vom denkmalgeschützten Haus am Rödingsmarkt ist es nur ein kurzer Weg am Hafen entlang. Die Unterkunft mit Apartment-Suiten bietet einen entspannten Ausgangspunkt, um die HafenCity in Ruhe zu erkunden - ob für ein Konzert, einen Nachmittag auf der öffentlichen Aussichtsplattform oder einfach, um das Gebäude aus der Nähe zu sehen.
Fragt man nach dem Bau der Elbphilharmonie, lachen viele Hamburgerinnen und Hamburger erst einmal, bevor sie antworten. Das Projekt lag am Ende ein Jahrzehnt hinter dem ursprünglichen Zeitplan und verschlang Summen, die schon lange vor der Fertigstellung zum festen Bestandteil des lokalen Humors geworden waren.
Die Elbphilharmonie erhebt sich auf dem Kaispeicher A, einem Backsteinspeicher aus den 1960er-Jahren, in dem auf der Halbinsel Grasbrook einst Kakaobohnen lagerten. Statt das Gebäude abzureißen, ließen Herzog & de Meuron den massiven Sockel des Speichers erhalten und setzten direkt darauf einen weitläufigen gläsernen Neubau. So trifft alter Backstein auf eine auffallend moderne Krone. Das Ergebnis wirkt wie ein Dialog zwischen zwei Gebäuden: unten massiv und industriell, darüber beinahe schwerelos.
Erst aus der Nähe zeigt das Glas eine Detailtiefe, die aus der Ferne leicht verborgen bleibt. Je nach Wetter und Tageszeit schimmert die Fassade in unterschiedlichen Farben. Die geschwungene Dachlinie erinnert an Wellen, Segel und die Container des Hafens unter ihr. Das Dach besteht aus acht großen, gewölbten Flächen mit rund 6.000 kleinen reflektierenden Elementen. Schon eine vorbeiziehende Wolke lässt das Licht darüber wandern.
Was 2007 als vergleichsweise bescheidene Erweiterung des Speichers begann, mit einem Budget von rund 241 Millionen Euro und einer geplanten Eröffnung im Jahr 2010, entwickelte sich zu einer der berüchtigtsten Baugeschichten Europas. Durch Vertragsstreitigkeiten und Planungsänderungen stiegen die Kosten von Jahr zu Jahr. 2011 ruhten die Bauarbeiten zeitweise vollständig, und bei der Fertigstellung 2016 belief sich die Endsumme auf rund 866 Millionen Euro - mehr als das Zehnfache der ursprünglichen Schätzung.
Am 11. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie schließlich mit einem Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters eröffnet. Hamburgs Verhältnis zu dem Gebäude hat sich seitdem deutlich entspannt. Heute sprechen viele Einheimische über die Verzögerungen wie über einen alten Familienstreit: gelassen, mit leichter Ironie und fast immer mit echtem Stolz auf das Ergebnis.
In den Jahren seit der Eröffnung ist das Gebäude zu weit mehr als einem Konzerthaus geworden. In den oberen Etagen befinden sich ein Hotel und private Wohnungen. Die Kaistudios erstrecken sich über zwei Stockwerke und bieten musikpädagogische Programme sowie Workshops für Familien und Schulklassen an - ein Bereich, den viele Gäste bei ihrem ersten Besuch gar nicht auf dem Plan haben.
Der Weg nach oben beginnt im alten Speicher selbst, hinter einem Eingang, der kaum erahnen lässt, was sich darüber befindet. Eine lange, sanft geschwungene Rolltreppe - eine der längsten Westeuropas - führt durch die Backsteinhülle hinauf. Dann öffnet sich der Raum unvermittelt zur Plaza, einer kostenlosen, öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform rund 37 Meter über dem Wasser. Sie umläuft das Gebäude genau dort, wo der alte Backstein auf das neue Glas trifft. Von hier aus liegen der Hamburger Hafen, die Dächer der Speicherstadt und die Containerterminals elbabwärts gleichzeitig im Blick.
Für den Zugang zur Plaza ist ein Ticket erforderlich, der Eintritt ist jedoch kostenlos. Zeitfenster helfen dabei, die Besucherzahlen zu steuern, wenn es voll wird. Am frühen Morgen oder späten Nachmittag leert sich die Plattform. Dann fällt das Licht flach und weich über das Hafenbecken - genau die Tageszeit, die Fotografen besonders schätzen.
Der ausgezeichnete Ruf der Akustik im Großen Saal ist kein Marketingversprechen. Der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyota, der auch die Suntory Hall in Tokio und die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles akustisch gestaltet hat, arbeitete jahrelang an der sogenannten Weißen Haut: mehr als 10.000 individuell gefräste Gipsfaserplatten an Wänden und Decke. Jede einzelne ist so geformt, dass sie den Schall präzise zu den 2.100 Sitzplätzen streut. Der Saal folgt dem Weinbergprinzip. Die Bühne liegt in der Mitte, die Ränge steigen terrassenartig um sie herum an, sodass kein Platz besonders weit vom Geschehen entfernt ist.
Der Große Saal ist die Heimat des NDR Elbphilharmonie Orchesters, das als Residenzorchester einen großen Teil des klassischen Programms prägt. Hinzu kommen Gastorchester sowie Solistinnen und Solisten aus ganz Europa. Intimer wird es im Kleinen Saal: Er ist nach dem Schuhschachtel-Prinzip angelegt, bietet bis zu 550 Plätze und eignet sich mit seiner warmen Atmosphäre besonders für Kammermusik, Liederabende und Solorezitale.
An anderen Abenden stehen im Kleinen Saal Jazz, Weltmusik und zeitgenössische Programme auf dem Spielplan. Das spiegelt einen breiteren Wandel wider: Konzerthäuser behandeln diese Genres nicht länger als gelegentliche Ergänzung, sondern als festen Bestandteil ihrer Saison. Beliebte Veranstaltungen aller Genres sind häufig lange im Voraus ausverkauft. Das zeigt, wie dicht gefüllt der Veranstaltungskalender der Elbphilharmonie seit der Eröffnung ist. Eine andere Seite des Musiklebens der Stadt zeigt Hamburgs Livemusik-Szene, die von den St.-Pauli-Clubs der Beatles-Ära bis zu kleinen Jazzkellern reicht.
Die Elbphilharmonie liegt in der HafenCity. In diesem Stadtteil wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein stillgelegtes Hafengebiet zu einem Projekt entwickelt, das häufig als größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt Europas beschrieben wird. Gerade der Kontrast zur benachbarten Speicherstadt, die seit 2015 zum UNESCO-Welterbe zählt, macht einen Spaziergang durch die Gegend so interessant. Während die Speicherstadt von rußdunklem Backstein und schmalen Fleeten geprägt ist, öffnet sich die HafenCity mit breiten Promenaden, Wohngebäuden mit Glasfassaden und öffentlichen Plätzen direkt am Wasser.
Die Magellan-Terrassen, breite Stufen, die nahe der Elbphilharmonie zum Hafenbecken hinunterführen, sind ein guter Ort für einen Kaffee mit Blick auf die ein- und auslaufenden Fähren. Rund um das Konzerthaus ist zudem eine neue Restaurantszene entstanden. Mehrere Restaurants an der Uferpromenade haben sich auf das Publikum nach Konzerten eingestellt. An Veranstaltungstagen lohnt es sich, vorab zu reservieren.
Vom Fraser Suites Hamburg am Rödingsmarkt führt der Fußweg am Wasser entlang durch die Speicherstadt. Unterwegs passiert man die Fleete und Brücken des historischen Lagerhausviertels; in gemütlichem Tempo dauert der Weg rund 20 Minuten. Eine angenehme Alternative ist die HVV-Fährlinie 72, die direkt neben der Elbphilharmonie hält und schon vor der Ankunft einen eindrucksvollen Blick vom Wasser auf das Gebäude eröffnet. Ganz gleich, welchen Weg man wählt: Der Rückweg nach einem Abendkonzert, mit der beleuchteten Elbphilharmonie im Rücken, gehört zu den schönsten Möglichkeiten, einen Abend in Hamburg ausklingen zu lassen.
Fraser Suites Hamburg befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert am Rödingsmarkt. Die vom Art déco inspirierten Innenräume bilden einen passenden Gegenpol zu einem Abend zwischen der zeitgenössischen Architektur der HafenCity. Zur Auswahl stehen der kompakte Deluxe Room für eine Nacht nach dem Konzert sowie die Deluxe Suite und die One Bedroom Deluxe Suite. Die beiden Suiten verfügen über eine Kochnische und einen separaten Wohnbereich - ideal für Gäste, die sich während ihres Aufenthalts mehr Raum wünschen.
Wer Hotels nahe der Elbphilharmonie oder Apartment-Unterkünfte in der Umgebung vergleicht, findet im Fraser Suites Hamburg eine besondere Verbindung aus historischem Charakter und Suiten mit eigener Kochmöglichkeit. Damit unterscheidet sich das Haus von den neueren HafenCity-Hotels näher am Konzerthaus. Gäste, die länger bleiben und Hamburgs Kulturkalender ausgiebig entdecken möchten, können außerdem die Angebote für längere Aufenthalte nutzen. Zur Ausstattung des Hauses gehört auch das Restaurant Quintessenz, das sich dank des kurzen Weges vom Rödingsmarkt gut für ein Abendessen vor dem Konzert eignet. Buchen Sie Ihren Aufenthalt im Fraser Suites Hamburg und verbinden Sie ihn mit einem Abend in der Elbphilharmonie.
Für alle, die einen längeren Aufenthalt in Hamburg planen, bietet das Fraser Suites Hamburg die perfekte Unterkunft. Zentral gelegen, ermöglicht unser luxuriöses Haus eine bequeme Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, an lokale Einkaufsviertel und an kulturelle Sehenswürdigkeiten – ideal für alle, die das Leben in Hamburg in vollen Zügen genießen möchten. Ob Sie beruflich in die Stadt ziehen oder einfach eine komfortable Ausgangsbasis suchen: Das Fraser Suites Hamburg vereint Komfort, Bequemlichkeit und Luxus, um all Ihren Ansprüchen gerecht zu werden.
Die Unterkunft verfügt über großzügige Apartments, die speziell auf längere Aufenthalte ausgelegt sind. Jedes Apartment ist mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet, darunter eine voll ausgestattete Kitchenette, ein gemütlicher Wohnbereich und ein eigener Arbeitsplatz. Damit ist es die ideale Wahl für alle, die sich auf die Lebenshaltungskosten in Hamburg einstellen und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten. Die moderne Möblierung und das stilvolle Interieur schaffen eine einladende Atmosphäre – ganz gleich, ob Sie nach der Arbeit entspannen oder Gäste empfangen möchten.
Darüber hinaus bietet das Fraser Suites Hamburg eine Reihe hervorragender Einrichtungen, darunter ein Fitnesscenter für Ihr tägliches Training, eine Business-Lounge für das Arbeiten im Homeoffice sowie einen 24/7-Concierge-Service, der Ihnen jederzeit zur Verfügung steht. Highspeed-WLAN ist in der gesamten Unterkunft verfügbar, sodass Sie stets verbunden bleiben. Gleichzeitig vermitteln die Gemeinschaftsbereiche und die Unterstützung durch das engagierte Team ein wohnliches Gefühl, das besonders bei einem langfristigen Aufenthalt in Hamburg wichtig ist. Die Kombination aus luxuriöser Ausstattung und zentraler Lage macht das Fraser Suites Hamburg zu einer ausgezeichneten Wahl für alle, die Hamburg zu ihrem Zuhause machen möchten.
Der Name „Elbphilharmonie“ setzt sich aus „Elbe“, dem Fluss direkt neben dem Gebäude in der HafenCity, und „Philharmonie“ zusammen. Letzteres bezeichnet ein Konzerthaus oder die Spielstätte eines philharmonischen Orchesters. Sinngemäß bedeutet der Name also „Philharmonie an der Elbe“.
Entworfen wurde die Elbphilharmonie vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das von Jacques Herzog und Pierre de Meuron gegründet wurde und 2003 den Auftrag erhielt. Zu den weiteren bekannten Projekten des Büros zählen die Tate Modern in London und das „Vogelnest“-Stadion, das für die Olympischen Spiele in Peking gebaut wurde.
Die Fassade der Elbphilharmonie besteht aus rund 1.100 individuell geformten Glaselementen. Keines gleicht exakt dem anderen; einige sind flach, andere leicht gewölbt. Jedes Element ist mit einem Punktmuster bedruckt, dessen Dichte von Scheibe zu Scheibe variiert. Diese als Frittierung bezeichnete Technik schützt die Innenräume vor direkter Sonneneinstrahlung und bietet von außen einen gewissen Sichtschutz, ohne das Glas undurchsichtig wirken zu lassen.
Nein, in der Elbphilharmonie gibt es keine formelle Kleiderordnung. Laut den Besucherhinweisen des Hauses ist gepflegte Kleidung willkommen, Jeans und Freizeitkleidung sind jedoch ebenso in Ordnung. Komfort ist wichtiger als Förmlichkeit. In der Praxis kleidet sich das Publikum bei Abendkonzerten des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Großen Saal häufig etwas eleganter als bei Jazz- oder zeitgenössischen Veranstaltungen im Kleinen Saal.
Der Große Saal liegt rund 50 Meter über dem Boden und damit deutlich höher als die darunterliegende, frei zugängliche Plaza. An ihrem höchsten Punkt, der Kaispitze, erreicht die Elbphilharmonie insgesamt 108 Meter. Der Große Saal befindet sich damit ungefähr auf halber Höhe des Gebäudes.
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